Das Ursula Blickle Lab lädt Sie und Ihre Freund:innen herzlich ein zu
von Maren Kames, Vasna Aguilar und Henri Hüster
am Freitag, 9. Oktober 2026, 19 Uhr
in den Räumen der Ursula Blickle Stiftung, Kraichtal-UÖ
Eintritt frei
– stattdessen ein in sich bewegtes Gefüge ins Gleichgewicht zu heben, mit Winkeln, Nischen, Buchten, in denen die Mehrdeutigkeiten, Diskontinuitäten nisten, nach Belieben ein- und ausgehen und zeitweise entwischen wie unzuverlässige Geister, ein Mobile zwischen meinen Fingerspitzen, wie kann ich das offen halten, wie hält sich das?
Fragt sich die Erzählerin, fragt sich das sie begleitende Titeltier, fragt sich der Text in Maren Kames’ 2024 in Buchform erschienener Hasenprosa. Es ist eine Reise durch Zeitalter und Lebenszeiten. Eine Inventur gegen die Zudringlichkeit der Infrastrukturen. Ein Gewebe aus Erinnerungen, Erfindungen, Träumen, Wirklichkeiten, Menschen, Fragen und Musik. Ein Kosmos voller Schlaf und Liebe.
Im Oktober nisten sich Henri Hüster, Vasna Aguilar und Maren Kames für eine Woche in den Winkeln, Nischen und Buchten der Blickle-Stiftung ein und versuchen, diesen Kosmos in den mehrdimensionalen Raum zu bringen. Die Bedingungen und Zutaten: Text, Tanz, Sound, Bild, Zeit – und ein ferngesteuerter Traktor.
Im Anschluss an das Programm laden wir Sie gerne zum Apéro ein.
HASEN MACHEN JA VERHÄLTNISMÄẞIG HÄUFIG NEUE HASEN
von Maren Kames, Vasna Aguilar und Henri Hüster
am Freitag, 9. Oktober 2026, 19 Uhr
in den Räumen der Ursula Blickle Stiftung, Kraichtal-UÖ
Eintritt frei
– stattdessen ein in sich bewegtes Gefüge ins Gleichgewicht zu heben, mit Winkeln, Nischen, Buchten, in denen die Mehrdeutigkeiten, Diskontinuitäten nisten, nach Belieben ein- und ausgehen und zeitweise entwischen wie unzuverlässige Geister, ein Mobile zwischen meinen Fingerspitzen, wie kann ich das offen halten, wie hält sich das?
Fragt sich die Erzählerin, fragt sich das sie begleitende Titeltier, fragt sich der Text in Maren Kames’ 2024 in Buchform erschienener Hasenprosa. Es ist eine Reise durch Zeitalter und Lebenszeiten. Eine Inventur gegen die Zudringlichkeit der Infrastrukturen. Ein Gewebe aus Erinnerungen, Erfindungen, Träumen, Wirklichkeiten, Menschen, Fragen und Musik. Ein Kosmos voller Schlaf und Liebe.
Im Oktober nisten sich Henri Hüster, Vasna Aguilar und Maren Kames für eine Woche in den Winkeln, Nischen und Buchten der Blickle-Stiftung ein und versuchen, diesen Kosmos in den mehrdimensionalen Raum zu bringen. Die Bedingungen und Zutaten: Text, Tanz, Sound, Bild, Zeit – und ein ferngesteuerter Traktor.
Im Anschluss an das Programm laden wir Sie gerne zum Apéro ein.
Gestaltung: Leon Stark
Das Ursula Blickle Lab richtet einen besonderen Fokus auf die Grenzbereiche klassischer künstlerischer Disziplinen. Das Programm wird von Prof. Dr. Stephan Krass und Sebastian Winkler konzipiert und betreut.
Informationen zu den beteiligten Künstlerinnen
Maren Kames wurde 1984 in Überlingen am Bodensee geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft in Tübingen und Leipzig, im Anschluss am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. Ihr Schreiben bewegt sich seit Beginn zwischen den Genres und Kunstformen. Ihre Bücher wurden als Hörspiele und Bühnenstücke inszeniert. Mit ihrem Roman Hasenprosa (Suhrkamp, 2024) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Sie ist nach 2017 zum zweiten Mal Gast des Ursula Blickle Lab.
Foto: Max Zerrahn
Vasna Aguilar (*1989) ist eine schweizerisch-mexikanische Tänzerin und Choreografin. Sie studierte klassischen Tanz an der Ballettschule des Hamburg Ballett John Neumeier und zeitgenössischen Tanz an der Codarts University of the Arts. Nach ihrer Ausbildung arbeitete sie zunächst als Tänzerin in verschiedenen festen Ensembles. Seit 2016 ist sie freischaffend als Tänzerin und Choreografin in Deutschland, der Schweiz und Frankreich tätig und verbringt regelmäßig Zeit in Mexiko. Als Choreografin entwickelt sie Arbeiten für unterschiedliche Ensembles und Bühnen, sowohl im institutionellen Kontext als auch in der freien Szene. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Tanz und Theater.
Foto: Valentin Bourdiol
Henri Hüster (*1989) ist Theater- und Hörspielmacher. Theaterarbeiten entstanden in der Freien Szene Hamburgs und an Stadttheatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hörspiele u.a. für DLF Kultur, NDR Kultur, SRF. ARME ARME REICHE REICHE, inszeniert und choreografiert von Vasna Aguilar und Henri Hüster am Lichthof Theater Hamburg, stand auf der Shortlist des Theatertreffen 2026.
Foto: Charlotte Hafke
