AM ENDE WAR DAS WORT
Sprache als Medium der zeitgenössischen bildenden Kunst


Eröffnung: 12. November, 19 Uhr
Dauer: 13. November – 18. Dezember 2011

Wer heute aufmerksam den Reichtum an möglichen Medien innerhalb der zeitgenössischen bildenden Kunst studiert, dem wird auffallen, wie – scheinbar als Ultima Ratio – der Text in seinen unterschiedlichsten Formen und Aussagen zentrales Thema aktueller ästhetischer Strategien geworden ist. Diese Haltung, von der Konzeptkunst vorbereitet, bedeutet eine Abkehr von einer sensualistisch erfahrbaren Welt und die Notwendigkeit, dass der Betrachter den Text gedanklich nachvollzieht. Gleichzeitig kommt es jedoch auch zu einer Ästhetisierung der sprachlichen Zeichen, die die Bedeutung differenziert. Der Bogen reicht von der Leuchtschrift zum gemalten Text, der Projektion zu Bild- und Text-Kombinationen bis hin zu Formen, die aus der Welt der Comics oder der Reklame stammen. Die internationale Anthologie demonstriert auch durch das ironisch modifizierte Bibelwort eine finale Position.
KünstlerInnen: Azt, Bernard Faucon, Heinz Gappmayr, Alex Gingrow, Franz Graf, Siggi Hofer, Jenny Holzer, Siggi Hofer, Zenita Komad, Ignas Krunglevicius, Mikko Kuorinki, Simon Linke, Marko Lulic, Ken Lum, Marzia Migliora, Maurizio Nannucci, Raymond Pettibon, Jack Pierson, Paul van der Eerden, Jorinde Voigt und Hank Willis Thomas

Kurator Prof. Peter Weiermair, Frankfurt
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Textbeiträgen von Peter Weiermair und den KünstlerInnen 


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