Pensée Sauvage – von menschlicher Freiheit
Gruppenausstellung
Eröffnung: 19. Mai 2007, 19 Uhr
Dauer: 20.05. - 01.07.2007
In Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein thematisiert die Ausstellung
Pensée Sauvage, für deren Titel Anleihe beim bekannten Buch Das wilde Denken
von Lévi-Strauss gemacht wurde, die Begegnung mit dem Fremden sowie dem
Begriff der Freiheit. Gemeinsame Grundlage der präsentierten Arbeiten ist die Sehnsucht
und der Wunsch nach einem neuen Selbstvertrauen – einem Vertrauen
in die eigenen Sinne und Fähigkeiten, sich eine Welt jenseits alltäglicher Ängste
vorzustellen. Die Werke behandeln diese Thematik aber nicht unmittelbar oder vordergründig,
sondern beteiligen den Betrachter, der so selber zum Kameramann,
Cutter, Übersetzer und Sender gleichzeitig wird. Pensée Sauvage möchte einen Ort
schaffen, an dem das Schöne nicht nur fasziniert, sondern gleichzeitig auch zu
politischem Handeln motiviert.
Künstler der Ausstellung: Lucas Bambozzi, Lene Berg, Andrea Büttner, Patricia Esquivias, Cao Guimarães,
Henrik Håkansson, Tamara Henderson, Marine Hugonnier, Rosalind Nashashibi, Deimantas Narkevicius, Markus Oehlen,
Maria Pask, Anu Pennanen, Mandla Reuter, Lisi Raskin, Aida Ruilova
Die Ausstellung findet parallel im Frankfurter Kunstverein statt (25. Mai – 8. Juli 2007).
Bitte beachten Sie, dass nicht alle Künstler an beiden Orten gezeigt werden.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit Textbeiträgen von:
Jennifer Allen, Anselm Franke, Ingo Niermann/Christian Kracht, Chus Martínez, Axel Stockburger und Jan Verwoert.
Kuratorin: Chus Martínez, Direktorin Frankfurter Kunstverein